Wer wird gewählt?

Für die Wahl der fünf (vier ärztliche Mitglieder, ein psychotherapeutisches Mitglied) Mitglieder eines Bezirksbeirates können in einem Wahlvorschlag mehr Bewerber*innen vorgeschlagen werden als Mitglieder in diesem Wahlbezirk zu wählen sind. Ein*e Bewerber*in darf nur in dem Wahlbezirk, in dessen Bezirkswählerverzeichnis er*sie eingetragen ist, und nur in einem Wahlvorschlag benannt werden.

Wahlvorschläge müssen schriftlich unter folgenden Angaben zu den Bewerber*innen beim Wahlausschuss Bezirksbeirat eingereicht werden:

  • Vor- und Familienname,
  • akademischer Grad und/oder Hochschulgrad,
  • zulassungsrechtlich maßgebliche Facharzt-/Berufsbezeichnung,
  • Teilnahmestatus,  
  • Niederlassungs- oder Beschäftigungsort.

Bei Wahlvorschlägen mit mehreren Bewerber*innen ist ein*e Verantwortliche*r anzugeben. Mehrere Bewerber*innen für einen Wahlvorschlag dürfen nur gemeinsam auf einem solchen eingereicht werden, da die Reihenfolge der Bewerber*innen auf dem späteren Stimmzettel nicht verändert werden darf.

Jeder Wahlvorschlag muss eine eindeutige Bezeichnung (Kennwort) haben, die später unverändert auf dem Stimmzettel übernommen wird.

Jede*r Wahlbewerber*in muss schriftlich erklären, dass er*sie der Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmt.  

Wahlvorschläge müssen von mindestens zehn anderen im Wahlbezirk Wahlberechtigten unterstützt und mit Angabe der eigenen Anschrift unterzeichnet werden. 

Jede*r Wahlberechtigte kann mehrere Wahlvorschläge unterstützen.

Für die zugelassenen Einzel- und Listenwahlvorschläge wird jeweils ein Stimmzettel angefertigt. Diese Stimmzettel werden pro Wahlbezirk in einer Stimmzettelbroschüre zusammengefasst. Die  Reihenfolge der zugelassenen Wahlvorschläge in der Stimmzettelbroschüre wird per Los durch den Wahlleiter bestimmt.

Die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen endete am Mittwoch, 25. Mai 2022.

Listen- und Einzelvorschläge, die vor oder nach der Frist eingereicht werden, können nicht zugelassen werden.

Wird in einem Wahlbezirk kein Wahlvorschlag eingereicht oder keiner der eingereichten Wahlvorschläge zugelassen, so findet in diesem Wahlbezirk keine Wahl statt. In diesem Falle bestellt der Vorstand der KVBW für die Dauer der Wahlperiode die Mitglieder des Bezirksbeirats.