FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die Vertreterversammlung der KVBW tagt in der Regel vier- bis fünfmal im Jahr.

Die Vertreterversammlung trifft alle Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung für die KVBW. Sie beschließt den Haushalt, die Satzung und anderes autonomes Recht (z. B. Honorarverteilungs­maßstab, Notfalldienst­ordnung, Vertreter­richtlinie etc.). Sie wählt und überwacht den haupt­amtlichen Vorstand.

Eine Ausschusstätigkeit ist grundsätzlich unabhängig von einer Mitgliedschaft in der Vertreterversammlung.

Zu den Aufgaben der Vertreterversammlung gehört unter anderem die Wahl der Mitglieder der Disziplinarausschüsse, des Finanzausschusses, der Beratenden Fachausschüsse (hausärztliche Versorgung, fachärztliche Versorgung, Psychotherapie, Angestellte) und der Mitglieder sonstiger Ausschüsse und Kommissionen (z. B. Notfalldienstausschuss).

Nein, es gibt sowohl für die Wahl zur Vertreterversammlung als auch für die Wahl der Bezirksbeiräte nur einen Wahlort – Stuttgart. Werden die Wahlunterlagen bei einer anderen Bezirksdirektion abgegeben, kann dies (ggf. etwa bei einer kurzfristigen Einreichung der Wahlunterlagen) dazu führen, dass sie verspätet beim Landes­wahl­ausschuss/Wahl­ausschuss Bezirks­beirat am Wahlort Stuttgart eintreffen und damit ungültig werden.

Nein. Nach Feststellung der zulässigen Wahlvorschläge durch den Landeswahlausschuss entscheidet das Los über die Reihenfolge der Wahlvorschläge auf dem Stimmzettel. Alle (Listen-)Verantwortlichen werden zur Auslosung eingeladen.

Nein. Erforderlich ist, dass es sich bei denjenigen, die den Wahlvorschlag unterstützen, um insgesamt 15 bzw. 10 andere als auf dem Wahlvorschlag stehende Wahlberechtigte aus der jeweiligen Wahlgruppe bzw. dem jeweiligen Wahlbezirk handelt. Die Unterstützung von mehreren Wahlvorschlägen ist zulässig.

Nein. Ein Wahlbewerber darf nur auf einem Wahlvorschlag stehen.

Zu einem gültigen Wahlvorschlag gehören:

  • Wahlvorschlag
  • Unterstützerliste mit der erforderlichen Anzahl der anderen wahlberechtigten Unterstützer/-innen
    • 15 Unterstützer/-innen mindestens bei der VV-Wahl
    • 10 Unterstützer/-innen mindestens bei der Bezirksbeiratswahl
  • Zustimmungserklärung(en) der Wahlbewerber/-innen.

Ja, es gibt eine IT-gestützte Ausfüllhilfe, die die automatische Prüfung der eingegebenen Daten ermöglicht. Die Zugangsdaten zu diesem Programm erhalten Wahlvorschlagsverantwortliche bei der Geschäftsstelle ».

Scans, Fotos und E-Mails mit PDF-Anhang sind nicht zulässig!

Die Listenverantwortlichen reichen die Unterlagen für den vollständigen Wahlvorschlag im Original via Fax oder per Post beim Landeswahlausschuss bzw. Wahlausschuss Bezirksbeirat ein.

Landeswahlausschuss
Postfach 80 06 08
70506 Stuttgart

Wahlausschuss Bezirksbeirat
Postfach 80 06 08
70506 Stuttgart

Telefax 0711 7875-483 872

Dies meint den jeweiligen Status „angestellt“, „zugelassen“ oder „ermächtigt“.

Es rückt der nächste Wahlbewerber innerhalb eines Listenwahlvorschlages nach. Bei Erschöpfung der Liste oder bei einem Einzelwahlvorschlag rückt derjenige nach, der nach dem Auszählungsverfahren als Nächster einen Sitz erhalten hätte.

Sie können eine Sicherstellungsassistenz beschäftigen. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der KVBW unter https://www.kvbawue.de/praxis/niederlassung/assistenten/

Die KVBW-Wahlen finden alle sechs Jahre statt. Gewählt werden neben den Vertreterinnen und Vertretern der Vertreterversammlung für ganz BW die Mitglieder der vier Bezirksbeiräte Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Reutlingen.

Die Ärztekammer-Wahlen finden alle vier Jahre statt. Gewählt werden die Vertreterinnen und Vertreter der Vertreterversammlungen für die Bezirksärztekammern Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg.

Die vier Bezirksbeiräte der KVBW nehmen in Abstimmung mit dem Vorstand die Interessen der KVBW-Mitglieder im jeweiligen Zuständigkeitsbereich wahr und fördern das regionale Engagement der Kolleginnen und Kollegen.

Die vier Bezirksärztekammern sind eigene Organisationen, die operative Aufgaben der Ärztekammer und die beruflichen Belange der Ärztekammer-Mitglieder regional wahrnehmen.